Annapurna-Circuit: 10 Tipps für deinen Trip durch das Himalaya Gebirge

    Annapurna Circuit - Tipps

    Der Annapurna-Circuit – auch Teahouse-Trek genannt – gehört zu den beeindruckendsten Fernwanderungen der Welt. Der Weg führt durch das Himalaya-Gebirge in Nepal, vorbei an massiven Bergen die mit über 8000 Hm in den Himmel ragen. Bei Deiner Wanderung durch die Annapurna-Gebirgskette wirst Du Höhen von bis zu 5416 Hm erreichen und dabei mehrere Klimazonen durchlaufen. Dieses Abenteuer stellt nicht nur besondere Ansprüche an Deinen Körper, sondern auch an Deine Ausrüstung.

    Auch der Annapurna-Circuit wird von Jahr zu Jahr voller. Das liegt sicherlich sowohl an dem Ausbau der Straßen und der damit einhergehenden Verbesserung der Infrastruktur, als auch der Dichte an Übernachtungsmöglichkeiten. Die Erweiterung des Straßenbaus ist für die Bewohner der Region sicherlich ein Segen. Nun müssen Nahrung, Medikamente und andere Güter nicht mehr ausschließlich auf dem Rücken der Sherpas oder Tiere, sondern können mittlerweile von Fahrzeugen transportiert werden. Für den Touristen heißt das widerrum, dass er sich selbst auf 5416 Hm mit einem Snickers belohnen kann. Es gibt allerdings auch eine alternative Route, die nicht entlang der Hauptstraße führt und auf der man immernoch den ursprünglichen Charme der kleinen Dörfer hoch im Gebirge spürt. Wegen der schnell wechselnden Temperaturen, der extremen Höhen die man auf dieser Wanderung erreicht und der Abgeschiedenheit, solltest Du Dir allerdings vor Antritt Deiner Reise ein paar Gedanken bezüglich Deines Rucksackinhalts machen. Wir haben uns im November 2016 von Besisahar bis nach Nayapul auf den Weg begeben und wollen unsere Erfahrungen hier mit Dir teilen.

    #1 Streckenprofil

    #2 Akklimatisierung & Höhenkrankheit

    #3 Guide

    #4 Ausrüstung

    #5 Schuhwerk

    #6 Trinkwasser

    #7 Wichtige Dokumente

    #8 Unterkunft & Verpflegung

    #9 Strom & Internet

    #10 An- & Abreise

    #1 Streckenprofil

    Wie lang ist der Annapurna-Circuit und wieviel Zeit muss ich einplanen?

    Der Annapurna-Circuit ist eine Mehrtageswanderung im Himalaya-Gebirge und führt Dich rund ums Annapurna-Massiv. Der Trek zählt zu einem der landschaftlich schönsten und abwechlungsreichsten der Welt. Du startest in Besisahar auf 880 Hm, erreichst bis zu 5416 Hm am Thorang-La Pass und durchquerst so gleich mehrere  Klimazonen. Dabei kommst Du in den Genuss verschiedenster Landschaften. Die gesamte Route von Besisahar bis NayaPul dauert in etwa 17-21 Tage. Die Strecke beträgt ca. 210-270 km – abhängig von dem gewählten Streckenverlauf. Wenn Du keine Probleme mit dem Akklimatisieren und der Höhenkrankheit bekommst und auch ein paar etwas längere Tage nicht scheust, kannst Du auch schneller das Ziel erreichen. Du solltest Dich allerdings nicht hetzen. Gib Deinem Körper die Zeit die er braucht, um sich an die Höhen anzupassen.

    Hier siehst Du das Streckenprofil der Hauptroute:

     

    Route Annapurna

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    #2 Akklimatisierung & Höhenkrankheit

    Was bedeutet Akklimatisierung?

    Den höchsten Punkt erreichst Du bei der Pass-Überquerung in Thorang-La auf etwa 5416 Hm. Der Mensch kann schon ab einer Höhe von 2500 Hm an ersten Symptomen der Höhenkrankheit leiden. Deshalb ist es besonders wichtig auf die Zeichen des Körpers zu achten und sich einiger Regeln bewusst zu sein. Denn es ist völlig egal wie fit und durchtrainiert Du bist, die Höhenkrankheit kann jeden treffen.

    Der Körper gewöhnt sich an den Höhenunterschied, in dem er mehr rote Blutkörperchen bildet, um so eine höhere Sauerstoffaufnahme zu ermöglichen. Um ihm genug Zeit dafür zu geben, solltest Du Dich an folgende Grundsätze halten:

    • walk high – sleep low: tiefer schlafen als die max. Wanderhöhe Deiner Tagesetappe
    • ab 2500 Hm maximal 500 Hm zwischen  einzelnen Etappenzielen zurücklegen
    • zusätzliche Akklimatisierungsausflüge am Nachmittag einlegen
    • mindestens 4-6 Liter Trinkwasser pro Tag zu Dir nehmen
    • Die einheimische Garlic-Soup kann auch nicht schaden 🙂

     
    Typische Anzeichen für die Höhenkrankheit

    Solltest Du während der Wanderung Anzeichen von Kopfschmerzen, Schwindel, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder gar Erbrechen, Schlaflosigkeit und Atemnot verspüren, ist Vorsicht geboten. Die Höhenkrankheit kann zur Lungenembolie und im schlimmsten Fall tödlich enden. Halten die hier genannten Anzeichen an, solltest Du umgehend in tiefere Lagen absteigen. Auch ein Ruhetag, also eine längere Pause ohne weiteres Aufsteigen, kann schon helfen die Symtome zu lindern oder gar aufzuheben. Eine Reiseversicherung ist ein Muss, allerdings sind hier eventuelle Bergungskosten oft sehr niedrig berechnet. Mit einer zusätzlichen Unfallversicherung, die in der Regel Rettungs- und Bergungskosten außerhalb Deutschlands von bis zu 40.000 € übernimmt, bist Du daher auf der sicheren Seite.

    Einige Wanderer decken sich im Vorfeld mit dem Medikament Diamox ein, dass bei den oben beschriebenen Symptomen Abhilfe schaffen soll. Viele davon nehmen das Medikament präventiv vor und während der Pass-Überquerung ein, wie sinnvoll das ist bleibt allerdings fraglich. Denn im Falle eines Höhenlungenödems werden die Symptome mit Einnahme des Medikaments nur verstärkt.

    Weitere Informationen rund um das Thema richtiges Akklimatisieren und Höhenkrankheit findest Du bei der Deutschen Gesellschaft für Berg- und Höhenmedizin.

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    #3 Guide & Porter

    Brauche ich einen Guide oder kann ich den Annapurna-Circuit alleine laufen?

    Um es vornweg zu sagen: Der Annapurna-Circuit ist gut ausgeschildert und in der Hauptsaison (Oktober-November) sind so viele andere Trekker unterwegs, dass Du Dich eigentlich nicht verlaufen kannst. Deine Etappenziele kannst Du mit dem Rother Wanderführer: Annapurna Treks planen. Darin findest Du alle Dörfer mit Übernachtungsmöglichkeiten, Angaben zu Distanzen, Höhenmetern und Wasserstellen, um Deinen Wasservorrat aufzufüllen.

    Du kannst trotzdem sowohl einen Guide, als auch einen Porter, der Dir Dein Gepäck jeden Morgen bis ans geplante Etappenziel vorausträgt, anheuern. Darum musst Du Dich auch nicht unbedingt vor Reiseantritt kümmern, das lässt sich unkompliziert in einem der unzähligen Reisebüros in Kathmandu oder Pokhara organisieren. Die Kosten pro Begleiter liegen bei etwa 10-20 € pro Tag. Wenn Du Dich für einen Porter oder Guide entscheidest, sei Dir im Klaren darüber dass er 24/7 an Deiner Seite sein wird und in der Regel auch der vorgegebene Zeitplan eingehalten wird. Du bist also nicht wirklich flexibel was die Etappenplanung angeht und nie so ganz allein.

    Entscheidest Du Dich gegen einen Begleiter, kannst Du Dir zur Sicherheit zusätzliches Kartenmaterial aufs Smartphone laden und notfalls mit GPS laufen. Wirklich praktisch fanden wir die Multisport-/Outdoor-Uhr Suunto Ambit 3, die Dir jederzeit die Höhe anzeigt, auf der Du Dich befindest.

    Fazit: Porter und Guide kannst Du problemlos organisieren. Wenn Du es Dir körperlich zutraust, kannst Du den Annapurna-Circuit aber in der Regel auch alleine bestreiten und Dein Gepäck selbst tragen!

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    #4 Ausrüstung

    Was brauche ich und woher bekomme ich es?

    Am wichtigsten ist ein robuster Rucksack (wie z.B. der BACH Shield 45) und die entsprechende Kleidung, denn es wird ab einer gewissen Höhe bitterkalt. Das mit der richtigen Kleidung ist gar nicht so einfach, da Du beim Annapurna-Circuit mehrere Klimazonen durchläufst und dementsprechend Kleidung für Temperaturen von +25 °C bis zu -15 °C benötigst. Lange Skiunterwäsche, eine Thermohose, eine Zipper-Wanderhose, ein paar Thermo-Shirts & Funktions-Shirts, eine Fleecejacke, eine Regenjacke, eine Daunenjacke, dicke Socken, Wechselschuhe und natürlich Mütze, Schal und Handschuhe solltest Du auf jeden Fall dabei haben. Die Dinge kannst Du zur Not auch noch in Kathmandu in einem der etlichen Outdoor-Geschäfte besorgen, wichtig ist nur dass Deine Ausrüstung zuverlässig ist. Die kannst Du nämlich ab einer Höhe von über 3500 Hm nicht mehr so einfach austauschen. Einen dicken Schlafsack, der Dich bei Temperetauren bis zu -20 °C noch warm hält, kannst Du Dir vor Ort kaufen oder mieten. Allerdings lässt vor Ort die Qualität ein wenig zu wünschen übrig. Bei uns ist bereits in der ersten Nacht der Reißverschluss kaputtgegangen.

    Auf Wanderstöcke solltest Du auch nicht verzichten, es geht ganz schön steil bergauf und bergab. Mit den Stöcken kannst Du Deine Knie ein wenig entlasten und hast etwas mehr Halt am steilen Berg. Wenn Du keine besitzt kannst Du auch vor Ort in Kathmandu oder an einzelnen Stationen auf dem Weg nachrüsten. Wenn Du einen dicken Schlafsack benötigst, schau Dir doch mal den VAUDE ARCTIC 1200 in unserem Schlafsack-Verleih an.

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    #5 Schuhwerk

    Braucht man richtige Bergstiefel auf dem Annapurna-Circuit?

    Ganz klar: Berg- und Wanderstiefel geben natürlich viel mehr Halt und schützen besser vor Kälte und Nässe. Allerdings laufen auch einige den Großteil der Strecke in einfachen Trekking-Schuhen mit gutem Profil. Im Winter und bei Schneefall ist dieser Schuh allerdings nicht zu empfehlen. Wenn Du genug Platz im Rucksack und Dein Maximalgewicht noch nicht erreicht hast, nimm doch einfach beide Varianten mit. So kannst Du zwischendurch wechseln. Der Großteil der Strecke besteht aus richtigen Wanderwegen, da reichen auch mal einfache Schuhe. Aber vor allem bei der Thorang-La Pass-Überquerung und im Kali-Gandaki-Tal bist Du sicher froh über festeres Schuhwerk.

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    #6 Trinkwasser

    Woher bekomme ich mein Wasser während des Annapurna-Circuits?

    Das Leitungswasser in Nepal ist meist verunreinigt und eignet sich nicht als Trinkwasser, bevor es nicht abgekocht oder behandelt wird. Aber woher bekommst Du nun Dein Trinkwasser während der Wanderung? Die Shops und Cafés entlang des Treks bieten natürlich Wasser in Plastikflaschen an. Allerdings steigt hier der Preis pro Liter mit jedem Höhenmeter und umweltfreundlich ist der enorme Konsum der Einwegflaschen auch nicht. Die Einheimischen sparen sich oft den erschwerlichen Rücktransport und verbrennen den Müll oder entsorgen ihn in der Natur. Deshalb raten wir Dir eine Trinkflasche und eventuell einen Camelbag bei Dir zu tragen, in dem Du genug Wasser für Deine Etappen aufbewahren kannst. Es gibt hin und wieder so genannte Safe Drinking Water Stations (30-50 Cent pro Liter), an denen Du Deinen Wasservorrat günstig auffüllen kannst. Aber nicht häufig genug um sich darauf zu verlassen. Daher solltest Du für den Fall gewappnet sein, Leitungswasser zu säubern. Die meisten machen das mit Micropur-Tabletten. Die bekommst Du sowohl in Deutschland, als auch in Kathmandu. Alternativ kannst Du das Trinkwasser mit einem UV-Filter reinigen oder ein Filtersystem wie den Platypus Wasserfilter benutzen, der 4 Liter Wasser pro Säuberung filtert.

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    #7 Wichtige Dokumente

    Welche Dokumente benötigt man für den Annapurna-Circuit?

    Für die Annapurna-Umrundung benötigst Du neben Deiner Ausrüstung und genügend Bargeld (es gibt während der gesamten Strecke keine Möglichkeiten Geld abzuheben!) auch noch einige Dokumente. Dazu gehört eine sogenannte Permit und die TIMS-Card (Trekkers Information Management System). Diese musst Du während der Wanderung an verschiedenen Check-Points vorzeigen und Dich immer wieder registrieren. So will die nepalesiche Regierung einen Überblick über die gestarteten Trekker behalten, um im Notfall Rettungs- und Suchtrupps in die richtigen Regionen schicken zu können.

    Die Papiere werden Dir gegen eine Bezahlung von etwa 40 € und 4 Passfotos ausgestellt. Am einfachsten ist es sowohl die Permit, als auch die TIMS-Card in Kathmandu im Nepal Tourism Board zu beantragen. Das kann  je nach Andrang ein paar Stunden dauern, da Du einige Dokumente ausfüllen und immer wieder auf den nächsten Schritt warten musst. Informiere Dich im Vorfeld bei der Planung Deines Treks über die aktuellen Öffnungszeiten des Nepal Toursim Boards.

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    #8 Unterkunft & Verpflegung

    Wo schlafe und esse ich während der Annapurna-Umrundung?

    Das Tolle am Annapurna-Circuit ist, dass Du etliche Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten in Form von Tea-Houses entlang des Weges findest. Das ermöglicht Dir einerseits, Deine Etappenziele flexibel und je nach Tagesform anzupassen. Außerdem musst Du keine Unmengen an Lebensmittel mit Dir herumtragen, da Du für jede Mahlzeit einfach und kostengünstig in den Tea-Houses einkehren kannst. Viele Unterkünfte bieten gegen die Zusage, dass Du bei Ihnen zu Abend isst und frühstückst, kostenfreie Logie an. Ansonsten werden in der Regel maximal ein paar  Euro pro Übernachtung fällig.

    Die Zimmer sind meist sehr einfach eingerichtet, gewähren Dir aber genügend Privatsphäre, da es sich um kleine Zimmer mit 2-4 Betten handelt. Bis in höhere Lagen hast Du auch meistens warmes oder zumindest lauwarmes Wasser zum Duschen. Ab Manang gibt es dann nur noch einen kalten Eimer Wasser zum Waschen, was bei Temperaturen von -15 °C kaum einer in Anspruch nimmt. Da es in den Zimmern keine Heizungen gibt und die Wände der Häuser recht einfach zusammengeschustert sind, wird es nachts sehr kalt. Es ist also wichtig, dass Du einen dicken Schlafsack und genügend warme Kleidung dabei hast. In den meisten Tea-Houses kannst Du notfalls aber auch noch nach extra Decken fragen. Um unser Trinkwasser nachts vor dem Erfrieren zu retten, haben wir unsere Trinkflaschen oft mit in den Schlafsack gesteckt.

    Zum Frühstück gibt es Porridge, Frühstückseier in allen Variationen, Toast und Marmelade. Am Abend wird in den Tea-Houses dann von den Hausherren gekocht. Das Abendessen nimmst Du in der Regel in einem großen Gemeinschaftsraum mit den anderen Trekkern ein. Das Dal Bhat ist die traditionelle Mahlzeit der Nepalesen. Es besteht aus einer großen Portion Reis, Linsensuppe, Gemüse und scharfem Curry. Und Du bekommst soviel Nachschlag wie Du willst! Es werden aber auch Curry’s, verschiedenen Kreationen von Yak-Fleisch und manchmal sogar westliche Gerichte wie Pizza oder Burger angeboten. Wenn Du dann noch immer nicht satt bist, kannst Du Dir zum Nachtisch einen Apple Pie oder eine Zimtschnecke gönnen, die erstaunlicherweise häufig angeboten werden. Wenn Du ein echter Kaffee-Junkie bist, pack Dir lieber etwas Instant-Coffee ein, um den dünnen Kaffee in den Tea-Houses etwas aufzupeppen. Vielleicht gewöhnst Du Dich aber auch ganz schnell an den frischen Ingwer-Tee mit Zitrone und Honig, den Du an jeder Ecke bekommst.

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    #9 Strom & Internet

    Kann ich meine Elektrogeräte gleich zu Hause lassen?

    Seit einiger Zeit gibt es in vielen Unterkünften kostenloses WLAN. Die Verbindung ist zwar nicht besonders gut, aber für eine kurze Whats-App Nachricht reicht es allemal. Außerdem kannst Du mittlerweile fast überall Dein Handy oder Deine Kameraakkus aufladen. Je höher Du kommst, desto wahrscheinlicher sind aber Stromausfälle, weshalb eine zusätzliche Powerbank keine dumme Idee ist. Da sich Batterien in der extremen Kälte viel schneller entladen, versuche sie möglichst nah am Körper aufzubewahren. Kurz vor und während der Pass-Überquerung musst Du auf Internet verzichten. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, wann der technsiche Fortschritt auch hier Einkehr hält.

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    #10 An- & Abreise

    Wie komme ich zum Anfang des Annapurna-Circuits?

    Wenn Du in Kathmandu nach einem Transportmittel suchst, um zum Startpunkt des Annapurna-Circuits zu gelangen, werden Dir das die meisten Reisebüros ausreden wollen. Sie sagen die öffentlichen Verkehrsmittel seien viel zu unsicher und unbequem. Du kannst natürlich auch einen privaten Jeep oder ein Taxi für bis zu 100 € pro Strecke mieten, allerdings sind die öffentlichen Busse ein Abenteuer an sich und um ein Vielfaches günstiger. Ein Busticket kannst Du Dir selbst am Busbahnhof in Kathmandu kaufen. Ansonsten kannst Du eines der Reisebüros oder Dein Hotel damit beauftragen, es Dir für einen kleinen Aufpreis zu besorgen. Hier kannst Du mit etwa 5-15 € rechen, das ist natürlich von Deinem Verhandlungsgeschick abhängig.

    Nach der etwa 7-stündigen und etwas holprigen Fahrt und einem ersten Eindruck in das Leben der nepalesischen Bevölkerung, erreichst Du dann Besisahar und es kann losgehen. Wenn Du nicht die gesamte Strecke laufen willst, kannst Du Dich mit dem Jeep auch direkt bis Manang fahren lassen.

     

    Wie komme ich zurück?

    Das hängt natürlich davon ab wo Du den Annapurna-Circuit beenden möchtest. Nach der Pass-Überquerung kannst Du bereits in Muktinath mit dem Jeep weiter bis nach Tatopani (Richtung Poon Hill) oder gar bis Pokhara fahren. Von Jomson aus gibt es regelmäßig Flüge nach Kathmandu oder Pokhara, allerdings kann es wegen der Winde im Kali-Gandaki-Tal immer mal wieder zu Flugausfällen kommen. Die letzte und wahrscheinlich schönste Variante ist bis nach NayaPul zu laufen und den Annapurna-Circuit dort zu beenden. Gerade weil die meisten Trekker kurz nach der Pass-Überquerung abbrechen, kommst Du während den letzten Etappen nochmal in den Genuss unglaublich schöner Landschaften und isolierten Dörfern. Und dabei siehst Du oft weit und breit keinen einzigen anderen Wanderer. Von NayaPul gelangst Du dann nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus nach Pokhara.

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    Ginger Tea, Annapurna Circuit, Nepal

    Annapurna Circuit

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